Synchronisationsmanager
- Filialanbindung – Homeoffice -
Außendienstmitarbeitervernetzung -
Diese Zusatzsoftware ist ideal für Firmen, die mehrere Standorte bzw.
Stützpunkte an eine Fakturation/Warenwirtschaft anbinden wollen.
Der sharkypro Synchronisationsmanager ist ein komfortables Zusatzmodul für
sharkypro Faktura. Dieses Paket realisiert den elektronischen
Datenaustausch von örtlich getrennten Arbeitsplätzen. Im wesentlichen
deckt dieses Programm folgende Bereiche ab – Anbindung für:
-
Filialen
-
Home-Office
-
Außendienstmitarbeiter
-
Telearbeiter
-
Laptop-Datenbankabgleich
-
Externe Datensicherung
Telearbeiter, Außendienstmitarbeiter und auch örtlich getrennte Filialen
(Filialanbindung) sind mit dieser Erweiterung schnell und zuverlässig an
eine gemeinsame Auftragsabwicklung angebunden. Aufgrund der
Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeit eignet es sich auch besonders
für die Heimarbeit von Mitarbeitern.
Der Datenaustausch kann in beide Richtungen (Zentrale <> Filiale)
erfolgen. Entsprechende Einstellmöglichkeiten für jede Filiale und für
jede Datenbank sind in einer übersichtlichen Konfigurationsoberfläche
vorzunehmen.
Diese Anbindung ist ideal für alle Programmnutzer, die nicht permanent
online sein können - Außendienstmitarbeiter erfassen unterwegs z.B. die
Aufträge und übertragen diese abends an die Zentrale. Reservierte
Nummernkreise für Angebote, Aufträge, Rechnungen, etc. ermöglichen ein
unabhängiges Arbeiten. In der zentralen Datenhaltung bleibt dabei ein
bündiger Nummernkreis bestehen. Der Datenaustausch erfolgt über ein E-Mail
Postfach, indem sie mit einem Standard-PC über einen normalen
Internetzugang zugreifen, ohne dass teure Standleitungen oder
Spezialhardware nötig sind. Für jede Station wird daher ein eigenes
Postfach benötigt. Um die Onlinekosten niedrig zu halten, werden alle
Daten komprimiert und zusätzlich verschlüsselt.
Zentralrechner und Remote-PCs in 5 Schritten konfigurieren:
Schritt 1: E-Mail Postfächer einrichten
Für den Datenaustausch müssen Sie bei Ihrem Provider zuerst E-Mail-Postfächer
(Pop-Accounts)einrichten. Im vorliegenden Beispiel nehmen wir
5 E-Mail-Postfächer. Eine E-Mail für das E-Mail-Postfach "SERVER"
(dem
Zentralrechner) und die restlichen E-Mails für 4 Remotestationen (Filialen
oder Außendienst). Diese können wie folgt benannt werden, wobei "ihr-provider.de"
die Bezeichnung von Ihrem Provider ist. In der Wahl des Providers sind Sie
völlig unabhängig, wenn POP3 und SMTP unterstützt wird. Die
Bezeichnungen für die E-Mails sind Beispiele und können auch anders benannt
werden. Wenn Sie nur einen PC synchronisieren möchten, dann benötigen Sie nur
2 Postfächer (1 x Server und 1 x Remote).
Beispiel für
E-Mail-Postfächer:
server@ihr-provider.de
remote1@ihr-provider.de
remote2@ihr-provider.de
remote3@ihr-provider.de
remote4@ihr-provider.de
Diese 5 E-Mail-Postfächer
müssen bei Ihrem Providereingerichtet werden, um einen
Zentralrechner und 4 Remotestationen (Filialen) zu betreiben.
Schritt 2: Server-PC
(Zentralrechner) einrichten
Nach dem anlegen der E-Mail-Postfächer
wird die Synchronisation
für den Server-PC (Zentralrechner) konfiguriert. Starten Sie auf dem Server-PCunter
"Windows-Start" > "Programme" > "sharkypro Faktura" > "Synchronisation" > "Host
Konfiguration" das Setup-Fenster.
Nach dem Start des Programms öffnet sich folgendes Fenster:

Schritt 3: Remotestationen
anlegen und konfigurieren
Nun werden die
Remotestationen derSynchronisationsschnittstellekonfiguriert. Klicken Sie rechts oben auf die Schaltfläche "Hinzufügen", um
eine Remotestation (Filiale) hinzuzufügen:

Kommunikation
zwischen Server-PC und Remote
festlegen
In der
Registerkarte "Grundeinstellung" wird die allgemeine Grundeinstellung für die
einzelne Remote-Station angelegt.
Klicken Sie das Häkchen "Dieses Synchronisationskonto aktivieren" an, um die
Grundeinstellung für die Remotestation zu aktivieren. Nun geben Sie
hinter "Bezeichnung" eine Bezeichnung an. In unserem Beispiel wurde "Remote 1-PC (Filiale Köln)"
verwendet. Darunter geben Sie die E-Mail-Adresse an, die für
die Remotestation verwendet wird. Des weiteren wird die E-Mail-Adresse
(Host) eingegeben, die E-Mail-Adresse des Server-PCs (Zentralrechners). Ein
E-Mail-Postfach für unerkannte E-Mails kann ebenfalls angegeben werden. Des
weiteren klicken Sie auf die Registerkarte "Kunden", um den Datentransfer für
den Kundenbereich zu konfigurieren. Es öffnet sich folgendes Fenster:

Kommunikation
zwischen Server-PC und Remote
In der Bilddatei sehen Sie
für jeden Programmbereich von sharkypro Faktura eine Registerkarte, d.h. für jedes
Modul bzw. jede Datenbank kann der Datentransfer konfiguriert werden. Als
Beispiel nehmen wir die Registerkarte für "Kunden", d.h. wir wollen den
Datentransfer für den Kundenbereich einstellen. Nach dem Klick auf die
Registerkarte "Kunden" ist das Fenster weiterhin in 2 Bereiche unterteilt.
Einmal in den Bereich "Synchronisierung: Host > Remote" und in den
Bereich "Synchronisierung: Remote > Host". Die linke Seite bestimmt den
Datenaustausch vom Server/Host (Zentralrechner) zum Remote-Rechner und die
rechte Seite den Datenaustausch von Remote-Rechner zum Server/Host
(Zentralrechner).
Konfiguration der
linken Seite:
In diesem Beispiel ist das Häkchen "Einbeziehen" gesetzt. Das Häkchen
aktiviert die Synchronisierung für die Datenübertragung vom Server-PC/Host zum
Remote-Rechner nur für die Kundendatenbank. Die Häkchen "Neue
Datensätze übernehmen" und "Geänderte Datensätze übernehmen" aktivieren die
Datenübertragung auf Datensatzebene. Das heißt: Ein angelegter
Kundendatensatz auf dem Zentralrechner wird auch zu der Remote-Station
übertragen. "Geänderte Datensätze" auf dem Server-PC werden ebenfalls zu der
Remotestation übertragen. In unserem Beispiel haben wir vorher die
Remotestation "Remote 1-PC (Köln) angegeben.
Konfiguration der
rechten Seite:
Auch hier müssen wir das Häkchen "Einbeziehen" setzen, damit der
Datenaustausch in umgekehrter Richtung, nämlich von der Remotestation zu dem
Server-PC (Zentralrechner) erfolgt. Die Häkchen "Neue Datensätze übernehmen"
und "Geänderte Datensätze übernehmen" aktivieren den Datenaustausch von der
Remotestation zu dem Zentralrechner.
Das Besondere ist hierbei nun die folgende Nummernkreisreservierung. Damit
bündige Nummernkreise verwendet werden, kann hier ein Häkchen gesetzt werden.
In dem Feld "Ab Nummer" geben Sie den Startwert an, ab welchem Wert Nummern
für die Remotestation von dem Zentralrechner reserviert werden sollen. In
unserem Beispiel wurde der Wert "50" angegeben. Das heißt, der Zentralrechner
reserviert 50 Kundennummern für die Remotestation, die der Server selbst nicht
verwendet. Hier in dem Beispiel wäre das Kundennummer 100000 bis 100050. Nach
50 "verbrauchten" Kundennummern fordert die Remotestation automatisch 50 neue
freie Kundennummern an. So bleibt ein bündiger Nummernkreis bestehen und
ergibt keine Überschneidung. Diese Funktion ist insbesondere für den
Rechnungsbereich von Bedeutung, damit keine doppelten Rechnungsnummern
vergeben werden.
Des weiteren können für
diese Remotestation noch weitere Datenbanken konfiguriert werden. Nach dem
Abschluss der Konfiguration auf "Übernehmen" klicken, um die Einstellungen zu
übernehmen und dann auf die Schaltfläche "OK" klicken, um wieder zurück in die
Übersichtzu gelangen. Nun können weitere Remotestationen
in der gleichen Art und Weise angelegt werden.
Schritt
4: E-Mail-Postfach bzw. Internetkonto "SERVER" einrichten:

Nun wird das Internetkonto "SERVER" auf dem Zentralrechner eingerichtet. Dieses
Konto ist das Zentralkonto des Servers. Klicken Sie dazu auf die
Schaltfläche "E-Mail-Setup", um das Konto einzurichten. Das obige Bild zeigt das gleiche Fenster,
das über das Menü "Systemverwaltung" > "E-Mail-Kontenverwaltung" geöffnet
werden kann. Legen Siewie in dem Beispiel angegeben, das E-Mail-Postfach
mit dem Namen "SERVER" an. Das Anlegen von E-Mail-Postfächern wurde bereits in
dieser Hilfe in dem Hilfethema "Erste Schritte" > "First-Start-Info..."
beschrieben. Bitte schlagen Sie gegebenenfalls dieses Thema nach.
Schritt
5: E-Mail-Postfach auf jeder Remote-Station (Filiale) einrichten:
Auf jeder Remotestation muss "nur" noch das E-Mail-Postfach "REMOTE" mit der
jeweiligen E-Mail-Adresse angelegt werden. An dieses Konto sendet und empfängt
der Remote-PC seine Daten, die entsprechend der Konfiguration vom
Zentralrechner übertragen werden. Klicken Sie nach dem Start von sharkypro
Faktura im Menü auf "Systemverwaltung" > "E-Mail-Kontenverwaltung".
Wichtig: Das Konto muss als "REMOTE" bezeichnet werden.
Ansonsten ist die Einstellung wie gehabt vorzunehmen. Das Anlegen von
E-Mail-Postfächern wurde bereits in dieser Hilfe in dem Hilfethema "Erste
Schritte" > "First-Start-Info..." beschrieben.
Bitte schlagen Sie gegebenenfalls dieses Thema nach.
Praktischer Ablauf der Synchronisation:
Beim
ersten Start der Synchronisation ist es wichtig, das zuerst die serverseitige
Synchronisation gestartet wird. Starten Sie auf dem Zentralrechner
unter "Windows-Start" > "Programme" >
"sharkypro Faktura" > "Synchronisation" > "Host Synchronisierung" den Datenabgleich.
Klicken Sie dann auf die Schaltfläche "Starten", um die
Daten-Synchronisation zu starten und Daten vom Zentralrechner an die Remotestationen zu senden. Zuerst werden nämlich die entsprechenden
Grundeinstellungen und reservierten Nummernkreise übertragen.

Nach dem Abschluss der
Übertragung auf dem Zentralrechner starten Sie auf jedem einzelnen Remote-PC
die Synchronisierung unter "Windows-Start" > "Programme" > "sharkypro Faktura" >
"Synchronisation" > "Remote Synchronisierung", damit jeder Remote-PC
die Grundeinstellungen und die reservierten Nummernkreise empfängt.
Die weitere Übertragung
sollte so aussehen, das am Zentralrechner über einen automatisierten Task die
Daten-Synchronisation kontinuierlich gestartet wird, so dass Daten
kontinuierlich übertragen werden. Es ist aber genauso möglich erst zum
Abschluss eines Tages eine Synchronisierung durchzuführen, je nachdem wie
aktuell die Daten gehalten werden sollen.
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